Zarte Bande Teil Heilige Nacht

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Babes

Zarte Bande Teil 04 Heilige Nacht

Der Winter hat inzwischen Einzug gehalten und die vorweihnachtliche Zeit, lässt an so machen Tagen eine reizvolle Gemütlichkeit aufkommen. Nina und ich überlegen wie wir die Feiertage verbringen wollen. Der zweite Advent steht vor der Tür und Mama hat uns zum Kaffee eingeladen. Paps ist natürlich nicht da und Mamas Körperhaltung spricht Bände. Doch nie wird sie ein negatives Wort über ihre Beziehung zu Paps verlieren. Kerzenschein und Tannenduft versprühen eine wundervolle Atmosphäre.

„Setzt euch ihr beiden, ich habe gebacken.” „Außerdem gibt es eine Überraschung für euch.” Nina ist schon ganz aufgeregt, „los Mama erzähl endlich, was ist es?” „Mein Kind sei nicht so ungeduldig.” Mama schenkt uns stattdessen Kaffee ein. „Hört zu ihr beiden, euer Bruder wird dieses Jahr nicht mit uns die Feiertage verbringen.” Er bleibt in den Staaten.” „Aber jetzt kommt es, Paps und ich werden ihn besuchen.” Nun sind wir beide doch eine wenig verwundert. Mama fährt mit ihren Erläuterungen fort. „Ulf hat uns den Flug zu Weihnachten geschenkt.” „Er möchte, dass wir seine Schwiegereltern kennen lernen.” „Seine was,” entfährt es mir. „Ja,ja, ihr habt richtig gehört.” „Ulf hat eine Frau kennen gelernt, sie heißt Miriam und ist dreiundzwanzig.” „Mehr weiß ich auch noch nicht, nur, dass sie im kommenden Jahr heiraten wollen.” Für einen Moment herrscht Stille.

Das muss erst einmal sacken. Nina findet als erstes die Sprache wieder. „Hey das ist ja eine super Nachricht.” „ Ich freue mich so sehr für ihn.” „ Ja Mam, auch ich wünsche ihm, dass er in dieser Frau sein Glück findet, er hat es verdient.” Bei diesen Worten fällt mir natürlich unser letztes zusammentreffen ein, bei dem Ulf mir ins Gesicht geschlagen hat. Doch ich hege keinen Groll gegen ihn. Ganz im Gegenteil, vielleicht öffnet diese Beziehung sein Bewusstsein und lässt etwas mehr Verständnis für meine Beziehung mit Nina zu.

„Meine lieben, dass heißt für euch beide, ihr werdet über Weihnachten alleine sein.” Mama wird dabei ernster. „Doch so wie ich das sehe, ist dass für Euch ja kein Problem.” Nina und ich schauen uns verdutzt an und fühlen uns ertappt. „Mam, wie kommst du darauf, dass es uns nichts ausmacht, wenn ihr Weihnachten nicht hier seit?” Mein lieber Sohn, du musst nicht glauben, dass Eure Eltern blind und taub sind.” „Natürlich haben wir bemerkt, dass ihr ein Inzest Verhältnis habt.” „Ich finde das überhaupt nicht gut und wie euer Vater darüber denkt, muss ich euch nicht erklären.” „Wir akzeptieren es, diesen Zustand zu tolerieren fällt uns mehr als schwer.” „Doch eines dürft ihr nie vergessen, wir lieben euch nach wie vor und werden euch nicht mit Missachtung strafen.”

Mama ist bei diesen Worten zu uns gekommen und steht direkt vor Nina und mir. „Ich wünsche euch beiden, dass ihr glücklich werdet, doch einfach wird es für nicht.” Ihr rollen ein paar Tränen über ihr Gesicht. Auch wir beide stehen auf und nehmen uns alle in den Arm. Es tut so sehr gut. Endlich ist es heraus. Kein kuschen, keine Heimlichtuerei und kein Vertuschen mehr. Ich nehme Mamas Kopf zwischen meine Hände, „Mama du kannst dir gar nicht vorstellen, welch eine Last du von uns genommen hast.” Auch mir kullern Tränen über meine Wangen. „Tut mir beiden nur einen gefallen.” „Behandelt euch gegenseitig immer mit Ehrlichkeit und Respekt, auch dann, wenn ihr der Meinung seit, dass eure Liebe nicht mehr so stark ist.” Nina kann es auch nicht mehr an sich halten und fängt an zu flennen. „ Komm mein Schatz sag nichts,” so nimmt sie ihre Tochter in ihre Arme drückt sie fest an sich.

Es ist schon spät als wir uns verabschieden und nach oben gehen. Schnell sind wir beide im Bett. „Ist das nicht super, die ganzen Feiertage nur für uns,” frohlockt Nina. Ich lächle nur gebe ihr einen Kuss . Dann kuscheln wir uns eng aneinander um schnell einzuschlafen.

Die nächsten Tage vergehen schnell und Nina wird immer mutiger. Es ist Freitag Abend wir sitzen im Wohnzimmer und genießen den Krimiabend im „Zweiten” Mitten im Film überrascht ich Nina aufs Neue „Sag mal Kai würdest du mit mir einen Pornofilm schauen?” Ich muss ziemlich verdattert drein schauen. „ Nun schau nicht so, machst du es?” „Warum willst du mit mir einen Porno gucken?” Lautet meine Gegenfrage. „Ich weiß nicht warum, aber der Gedanke mit dir so einen Film zu sehen, finde ich schon aufregend.” Ich muss für einen kleinen Augenblick überlegen, finde aber dann doch Gefallen an diesen Gedanken.Vielleicht eröffnet es uns auch neue Perspektiven für unsere sexuelle Wünsche und Bedürfnisse. Sicher, wir sind nun schon eine ganze Zeit zusammen und dennoch scheint mir unser Sexualleben etwas bieder zu verlaufen, obwohl wir bislang immer unsere Befriedigung und Erfüllung gefunden haben.

Zugegeben wir haben nicht die große Kenntnisse, die in diesen Dingen möglich sind, aber wir wollen natürlich unser Erfahrungen Schritt für Schritt machen. Alles soll sich ohne Druck auf den Partner entwickeln. Bei diesen Überlegungen kommt mir Ninas Wunsch sehr entgegen, ankara escort also willige ich mit einer gewissen Vorfreude ein. „Wann möchtest du denn mit mir schauen,” lautet daher meine Frage. „Am liebsten jetzt sofort,” kommt etwas zögerlich Ninas Antwort. „Der Gedanke mit dir so einen Film anzusehen macht mich jetzt schon ganz kirre.” „ Jetzt, wie soll das gehen, oder glaubst ich habe solche Filme auf DVD.” „Ach Kai ,” Nina hat sich inzwischen auf meinen Schoß gesetzt, „ich weiß das du keine Pornofilme in deiner Sammlung hast, doch wozu gibt es das Internet?” „ Dort gibt es doch mittlerweile Alles.” Ich spüre Ninas Unruhe als sie auf meinem Schoß hin und her rutscht. „Ja, du hast natürlich recht,” entgegne ich. Nina schwingt sich von meinem Schoß. „ Ich gehe noch eben kurz ins´s Bad, du kannst ja in der Zwischenzeit schon mal im Netz was suchen und Kaminholz kannst du auch noch nachlegen.” Somit verschwindet meine Geliebte aus dem Wohnzimmer.

Die moderne Technik macht es möglich. Mit Tablett und hoch modernen Fernseher ist ja vieles möglich. Doch zuerst Holz im Kamin nachlegen und wie selbstverständlich die Klamotten ausgezogenen. Nur Shirt und Slip bleiben an. Ich habe es geahnt, denn auch Nina kommt nur spärlich bekleidet zurück. Mit weit geöffneter Bluse, einem süßen Tanga und mit einem erwartungsvollen erregenden Ausdruck in den Augen nimmt sie auf der Couch platz. Hast du schon etwas gefunden,” ruft sie mir kokett zu. „Nein, meine Liebe, ich denke wir suchen uns den Film gemeinsam aus.” Au ja, ich bin begeistert!” Es ist nicht nur die Erregung, sondern auch wirkliche Freude, die in Ninas Stimme mitschwingt.

Schnell ist eine einschlägige Website gefunden. Mit einem Finger zeigt Nina auf einen Link, „Geiles Kartenspiel”, so der Filmtitel. Die Handlung des Filmes, sofern man davon überhaupt sprechen kann, ist schnell erzählt. Man sieht zwei Paare die Karten spielen. Wann immer jemand in diesem Spiel verliert muss er sich eines seiner Kleidungsstücke entledigen Den Dialog den sie nebenbei halten ist sehr schmal gehalten und dreht sich nur um Sex. Aber was soll man von diesen Filmen auch anderes erwarten, als dass die Zuschauer gleichermaßen animiert werden, ihnen es gleich zu tun. Während ich sitze, hat Nina sich auf der Couch lang gemacht. Ihren Kopf hat sie auf meine Brust gebettet. Ein kurzer neugieriger Blick zu mir, dann heften sich ihre Augen wieder auf die Mattscheibe. Es dauert nicht lange bis die Darsteller nackt zum spielen am Tisch sitzen. So langsam kommen die Akteure in fahrt. Die beiden Frauen haben das nächste Spiel verloren. Als Spieleinsatz sollen sie sich vor den Männern gegenseitig einem lesbischen Liebesspiel hingeben, dass nach drei Minuten beendet wird. Ich kann schon jetzt die erregende Unruhe spüren, die Nina ergreift.

So wird die nächste Spielrunde eingeläutet, die Männer verlieren. Sie haben nun die Aufgabe die Frauen zu verwöhnen. Flink spielen ihre Zungen in den feuchten Grotten der Frauen, die Kitzler werden mit dem Daumen bearbeitet. Das stöhnen der Frauen nimmt zu. Viel zu schnell vergehen für die Frauen die drei Minuten, damit ein neues Spiel beginnen kann. Wieder verlieren die Männer. Der Wunsch der Frauen ist es, dass die Männer selbst Hand anlegen. Nina inhaliert diese Szenen förmlich ein. Ihrer Erregung verwandelt sich langsam aber sicher in pure Geilheit. Ihre Nippel beginnen sich in ihrer Bluse abzuzeichnen. Doch nicht nur bei Nina regt sich was, auch meine Atemfrequenz nimmt zu, kann meinen besten Freund noch unter Kontrolle halten. Nicht aber meine Hände, Die Linke sucht sich ihren Weg um behutsam über die noch mit dem samtigen Slip verhüllten Pobacken zu streicheln. Aich die freie Hand will Beschäftigung finden. Sie widmet sich Ninas Nacken. Die zärtlichen Berührungen lassen Nina völlig Entspannen. Im nächsten Spiel ist ein Paar der Verlierer, als Spielschuld müssen sie die anderen beiden in Stimmung bringen. Also beschäftigt sich der Mann mit der bereits triefende Muschi, während sich seine Partnerin um den Schwanz des anderen Spielers kümmert. „Lass mich meine Bluse ausziehen Kai, mir ist warm,” meldet sich Nina urplötzlich zu Wort. Ihre Stimme klingt heiser. „Lass uns doch alles ausziehen,” fordere ich uns auf.

Ohne weitere Worte zu verlieren entledigen wir uns unserer Sachen. Nina sitzt nun neben mir, mit harten Nippel und großen Brustwarzen, die ihre Erregung verraten. Magisch angezogen richtet sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Fernseher. Fasziniert von den Handlungen der Frauen, die mit den harten Schwänzen beschäftigt sind. Während die eine den Stab massiert, beschäftigt sich die Zunge der anderen mit der prallen Eichel des dunkelhäutigen Typen. Meine Hand sucht nach der zart behaarten Muschi meiner Schwester. Schon bei der ersten Berührung durchläuft Nina ein zittern. Mein Finger ertasten den harten Kitzler. „Jaaahhh mach weiter,” Nina stöhnt auf wobei ihrer Grotte immer feuchter zu werden scheint. Nach wie vor sind die Frauen mit den Schwänzen beschäftigt. Genussvoll saugen sie antalya escort an ihnen. Ninas Augen sind dabei weit aufgerissen.Kann nicht verstehen wie tief die großen Prengel in den Kehlen der Frauen versenkt werden können. Nina neigt sich zu meiner Seite, ihre Finger umschließen meinen Lümmel, der schon bei den ersten Wichsbewegungen zur vollen Größe erstarrt. Und dann das, was ich nicht erwartet habe, ihre Zunge spielt mit meiner pulsierenden Speerspitze. Genussvoll schließe ich meine Augen. Spüre wie Ninas Lippen sie nun ganz umschließt. „Geil, Nina das machst so geil.” Während eine meiner Hände Ninas harten Nippel zwirbeln, wandert die andere von hinten an ihre fickerigen Mösen, in der ich sofort zwei Finger hineingleiten lasse.

Unsere Fickfreunde im Fernseher gipfeln bereits ihrem Finale entgegen. Sie stöhnen in ihrer gespielten Geilheit, wobei die Frauen ihre Stecher immer durch ihre doch zum Teil vulgären Konversation zur Höchstleitung anspornen. „Komm du geiler Sack, fick meine Votze. Los du Luder, weiter las mich meinen Schwanz in deiner Grotte versenken.” An uns geht es nicht spurlos vorüber. Unser Verstand hat inzwischen abgeschaltet. „Komm Fick mein geiles Loch lass deinen Prügel in meiner nassen Votze tanzen.” Nina Ist nicht mehr zu bremsen. Sie lässt schlagartig von meiner harten Rute ab, richtet sich auf kommt zu mir auf den Schoß und phält sich meinen Prügel ein. In ihrer Geilheit reist sie meinen Kopf an ihre festen Titten. Abwechselnd bearbeiten meine Zähne ihre Nippel. Nun bin ich es der eines vulgären Vokabulars bedient. Ich schreie es nur so heraus. „Geeeeil ist das geil die Votze der eigenen Schwester zu ficken. Du bist die beste Fickerin,” bricht es heraus.

Das alles hat nicht mehr mit der zärtlichen Vereinigung eines verliebten Paares zu tun. Vielmehr sind hier zwei geile und egoistische Protagonisten am ficken nur, drauf bedacht, ihre eigene schier unendliche Gier zur besänftigen, drauf hoffend das der Orgasmus des einen, die Befriedigung des anderen beschert. Wir rasen unserem Orgasmus entgegen. Meine Hände fest an Ninas prallen Hintern gepresst und mit zwei Fingern an ihrem Analus spielend nimmt unser Ritt finale Züge an. „ Ja du geiler Bruderhengst, fick deine Schwester, mach es mir, los härter, füll sie ab meine Möse!” Nina schreit ihre Geilheit raus. Mit allem was ich noch habe stemme ich mich ihr entgegen. „ Ohhhh Nina, melke meinen Schwanz,”dass sind meine letzten einigermaßen verständlichen Worte, die ich raus bekomme, denn jetzt bricht es über uns hinein.

Wir sind nur noch ein durch ureigenste Instinkte geleitetes Bündel ohnmächtiger Geilheit. Das wild auf dem Manne reitenden Weib, dass die Schenkel weit auseinander spreizt, damit sie den heiß glühenden Phallus in seinem ganzen Ausmaß aufnehmen kann. Bereit, die Flut seines Samens mit Freude zu empfangen. Der Schwanz gesteuerte Mann, nur noch drauf wartend, die wilde Meute seines wilden Samens, dem Weibe einzuverleiben, um alles zu durchfluten. Nina lässt sich nach vorne fallen, beißt sich so sehr in meiner Schulter fest, dass ich aufschreien möchte aber nur ein gurgeln zustande bringe. Gleichzeitig schießt mein Samen ein. Ninas wimmern und ihr heißer Atem dringt an mein Ohr. Es herrscht in uns absolute leere im Hirn, alles ist drauf ausgerichtet unsere ganze Energie in unsere wild zudenke Genitalien zu lenken. Hier regiert nicht der Zufall sondern die Natur, besamen nichts anderes als das zählt.

Dann ist es auf einen Schlag vorbei, wir brechen in uns völlig zusammen, hängen nur noch fast ohnmächtig aufeinander, während mein Glied abzuschwellen beginnt. Wir brauchen fast fünf Minuten bis unser Puls auf eine ansprechbare Schlagzahl runter fährt und unsere Denkfähigkeit wiederkehrt. Beide sind wir Schweiß überströmt, die Haar wirr verklebt, als mein noch triefender Schwanz sich aus Ninas Muschi löst. Der Pornofilm hat längst sein Ende gefunden. „Schatz ich muss duschen, einfach nur duschen, gehst du mit mir unter die Dusche?” „Wenn du es möchtest Nina, dann komme ich gern mit.” Ich nehme meine Schwester an die Hand und verschwinden ausgemergelt und wie benebelt ins Bad.

Das warme Wasser tut unseren „geschundenen” Körpern gut. Nina steht an mich gelehnt mit dem Rücken zu mir, während ich sie ganz zärtlich in die Arme nehme. Meine Händen streicheln über ihren wonnigen Bauch. Wir stehen nur so da, völlig schweigsam, lassen das Wasser minutenlang über uns strömen. Nur das rauschen der Dusche nehmen wir war, müssen das Erlebte erst einmal verarbeiten. Irgendwann durchbricht Nina die Schweigsamkeit. Oh, Kai, so etwas habe ich noch nie erlebt.” Ich weiß mein Liebling, ich auch nicht, ich auch noch nicht.” Ich drehe Nina zu mir um sie mit aller Innigkeit, der ich fähig bin, zu küssen. „Nina ich bin so müde, ich möchte so gerne ins Bett.” Gesagt, getan kurze Zeit später liegen wir eng umschlungen in unseren Federn. Es reicht noch so eben zu einem „Gute Nacht”, ehe uns der Schlaf übermannt.

Der neue Tag bricht an. Glücklicher Weise ist es Samstag. gaziantep escort Der Abend zuvor fordert nun seinen Tribut, denn ich habe einen Muskelkater. Auch Nina scheint etwas angeschlagen zu sein. Sie liegt sehr weit unten, den Kopf auf meinem Bauch, mit einer Hand zärtlich die Brust kraulend. Doch auf irgendeine Weise herrscht eine leicht bedrückte Stimmung. Keiner spricht ein Wort. Jeder hängt mit seinen Gedanken noch an dem Vorabend, so scheint es jedenfalls.

Das Schweigen wirkt erdrückend und ich beschließe, diesem ein Ende zu bereiten. „Nina, Liebes, was ist mit dir, du sagst nichts, schaust mich nicht an, ich werde das Gefühl nicht los, als wolltest du dich verstecken. Also sag schon, was ist los?” „Ach Kai, das war gestern Abend irre. Nie habe ich es für möglich gehalten so hemmungs- und zügellosen Sex zu haben. Ich war von allem völlig losgelöst wollte nur noch Befriedigung finden. Schau dir nur deine Schulter an, sie ist durch meinen Biss blutunterlaufen.” Ich komme mir mit einem mal so billig und schäbig vor.” Jetzt richtet Nina doch ihren Blick auf mich. Ich lese Zweifel in ihren Augen, in denen auch Traurigkeit durchschimmert. „Kai es macht mir Angst,wenn man sich so gehen lassen kann. Zugegeben wir beide sind es, die es so wollen, aber was ist, wenn mir plötzlich der Mann mit dem ich Sex haben will völlig egal ist, wenn es nur um mich geht, mich nur dieser Begierde hingeben muss, um Befriedigung zu finden. Kai ich finde keine Antworten.” Fast klingen ihre Worte wie ein Hilferuf.

Auch ich brauche erst einmal etwas Zeit, Ninas Bedenken zu verarbeiten. „Weißt du Nina, ich werde dich immer lieben, daran wird sich nie etwas ändern. Und ja, es klingt wie aus einem Kitschroman. Komm etwas höher, du bist soweit weg.” Nina kommt meiner Bitte nach und rutscht weiter nach oben. „Ich weiß nicht, ob meine Gedanken die richtigen sind,” versuche ich ihr eine Erklärung zu geben. „Egal wie Menschen zusammenleben und wann immer sie sagen, wir gehören zusammen, so ist der Partner kein Besitztum an dem man sich bedienen kann, wie man es möchte. Mama hat es ja gesagt, respektvoller Umgang miteinander, heißt auch seine Bedürfnisse zu akzeptieren. Das gilt auch für die Sexuellen Neigungen und Wünsche. Miteinander schlafen, sich gegenseitig Liebe, Wärme, Vertrauen und Geborgenheit schenken, wenn möglich Kinder zu bekommen ist das Eine, seine sexuellen Träume,Gelüste und Phantasien zu leben dass Andere. Das voneinander zu trenne ist nicht einfach, doch in bin überzeugt dass es geht. Glaubst du, nur weil du einen geilen Fick mit einem anderen Mann hast, oder gar mit mehreren, vielleicht auch mal mit einer Frau ins Bett gehst,würde ich dich fallen lassen? Nein mein Schatz, dass wird es nie geben. Solange du mich nicht als Ersatz ansiehst und deine Liebe zu mir eine ehrliche ist, werden wir unser gemeinsames Leben meistern können.”

Über meine ausgesprochenen Gedanken bin ich selbst überrascht. Hoffe nur das ich meiner auferlegten Toleranz dann auch gegenüber Nina und vor allem mir selbst, die entsprechende Geltung verschaffen kann. Wie schnell ich an diesem Punkt kommen werde, ist mir bis dahin noch gar nicht richtig klar. Nina kommt noch etwas höher. Ich sehe in ein Gesicht über dessen Wangen Tränen rinnen, aber aus ihren Augen ein einzigartige Vertrautheit spricht. Immer näher kommt sie mir, unsere Lippen treffen aufeinander, ein Kuss so wie es ihn noch nie zwischen uns gegeben hat, zeigt mir wie außergewöhnlich und unerschütterlich unsere Liebe sein muss. Tiefe Zuneigung nimmt uns dabei gefangen, unsere offenen Augen saugen den Glanz darin förmlich auf. Die bis dahin etwas angespannt wirkende Atmosphäre weicht wieder unserer Unbekümmertheit, Zeit endlich aus dem Bett zu kommen.

Es ist der dritte Adventssonntag und bin auf dem Weg nach Düsseldorf, um meine Eltern zum Flieger zu bringen. Nina zieht es vor zu Hause zu bleiben. Sie hat verständlicher Weise keine Lust auf lästige Diskussionen mit unserem Vater. Nach wie vor tut er sich schwer damit unsere Beziehung zu akzeptieren. Und so wird es eine recht schweigsame Fahrt. Nur gut, dass wir so flott voran kommen. Die Temperaturen haben haben mit minus fünf Grad winterliche Verhältnisse erreicht, aber die Straßen sind trocken und Schnee hat es auch noch keinen gegeben. Immer wieder versucht es Mama mit zwanglosen Gesprächen, aber Vater und ich hängen unseren Gedanken nach. Kurz vor achtzehn Uhr erreichen wir den Airport. Ich bringe die beiden noch bis zum Abflugterminal. „ So nun aber los, ihr beiden Überflieger, ihr müsst einchecken.” Zum Abschied nehme ich Mama in meine Arme. „Ich wünsche euch Beiden eine gute und harmonische Zeit, frohe Weihnachten und liebe Grüße an Ulf und seiner Lebensgefährtin.” „Ach Kai, ich wünsche es euch beiden auch, bin ein wenig traurig, dass ihr hier bleiben müsst. „ Mam, du brauchst nicht traurig sein. Nina und ich werden die Zeit schon rum bekommen. „Das mein Sohn kann ich mir gut vorstellen.” Kommentiert Vater meinen letzten Satz. Doch dieses Mal scheint er es ehrlich zu meinen. Kein Unterton in seiner Stimme, der drauf schließen das er Argwohn gegen uns beide hegt. „Auch dir Vater, eine schöne Weihnachten.” Der letzte Aufruf tönt durch die Lautsprecher, der ihnen bedeutet, sich nunmehr zum Flugsteig zu begeben. Noch einmal ein Blick zurück, ein flüchtiger Gruß, dann sind beide verschwunden.

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